NACHHALTIGKEIT SICHERT ZUKUNFT

Thüringer Waldquell handelt nachhaltig, heute für morgen: mit Achtsamkeit und Respekt für Mensch und Natur, für ein gutes, sicheres Leben im Hier und Jetzt, ebenso wie für kommende Generationen. Dieser Verantwortung stellen wir uns jeden Tag in allen Unternehmensbereichen. Nachhaltigkeit in der Ökonomie, Ökologie und im sozialen Bereich sind dafür gleichwertige, eng miteinander verbundene Säulen. Wir orientieren uns an den globalen Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen und engagieren uns lokal unter anderem für nachhaltigen Konsum und Produktion, für Klimaschutz, Innovation und menschenwürdige Arbeit. Für eine sinnvolle Nachhaltigkeitsstrategie mit wirksamen Maßnahmen sind ein Kern- und ein abteilungsübergreifendes Koordinationsteam verantwortlich.

Ökonomie

Qualitativ hochwertige und sichere Produkte, effiziente Prozesse, seriöse, faire Geschäftsbeziehungen und nachhaltige Wertschöpfung – all das sind Bausteine eines erfolgreichen unternehmerischen Handelns und damit eines zukunftssicheren Unternehmens.

Unsere Expertise stellen wir unter anderem mit der Zertifizierung nach dem International Food Standard (aktuell IFS 6.1) unter Beweis. Seit 2011 bestehen wir diese jährlichen Überprüfungen stets auf dem herausfordernden Higher Level.

Das Thema Qualität unserer Produkte als Basis für den anhaltenden Unternehmenserfolg steht aktuell besonders in unserem Fokus. Ein Baustein dafür wird bis zum ersten Quartal 2022 der Aufbau eines abteilungsübergreifenden, geschulten Sensorik-Teams aus mindestens fünf Prozent der Belegschaft sein. Es ist schon lange Praxis, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Berufe unser Labor in den täglichen Qualitätskontrollen mit Tests auf einen verlässlich gleichbleibenden Geschmack unterstützen. Mit einem institutionalisierten Sensorik-Team wollen wir diesen freiwilligen Einsatz professionalisieren und das Know-how unserer hauseigenen Expertinnen und Experten bündeln. Im Labor wurde dafür bereits ein separater und den Ansprüchen dieser Tests entsprechender Sensorik-Raum eingerichtet.

Ökologie

Selten wird die Bedeutung einer intakten Umwelt für den Erfolg eines Unternehmens so klar wie bei einem Mineralbrunnenbetrieb: Ohne das reine Naturprodukt Mineralwasser gäbe es kein Thüringer Waldquell. Natur-, Umwelt- und Klimaschutz sind deshalb von Natur aus Teil unseres Selbstverständnisses.

Mit unserer Klimaschutzkampagne „Global denken, regional trinken.“ setzten wir uns bereits 2008 für den Kauf heimischer Produkte und damit zur Vermeidung unnötig langer, CO2-intensiver Transportwege ein. Seit 2020 arbeitet unser Standort klimaneutral, seit 2021 gelangt unser Mineralwasser klimaneutral von der Quelle bis in den Handel.

In näherer Zukunft haben für uns die wesentlichen Themen Quellenschutz, Wasser, Umwelt und vor allem Klima Priorität. Ein Leuchtturmprojekt wird hierbei die „Aktionswoche klimafreundlicher Arbeitsweg“ im ersten Halbjahr 2022 werden: Wir wollen unsere gesamte Belegschaft anregen, die Klimabilanz ihrer Anfahrtswege zu hinterfragen und neue, noch klimafreundlichere Möglichkeiten auszuprobieren. Expertenvorträge sollen die Emissionen verschiedener Transportmittel aufzeigen. Anschließende Workshops dienen dem Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und der Ideensammlung für alternative Modelle, bevor es in den Praxistest gehen soll.

Soziales

Ein Unternehmen und seine Produkte können immer nur so gut sein wie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zufriedenheit, Ausbildung und Qualifikation, Engagement und Teilhabe unserer Belegschaft sind alles entscheidende Faktoren für den Erfolg und die Zukunft des Unternehmens und Arbeitsgebers Thüringer Waldquell.

Für eine aktive Teilhabe steht beispielsweise ein Wertekanon, den alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam 2018 für ein zufriedenstellendes Betriebsklima erarbeitet haben. 2019 wurde ein Betriebliches Gesundheitsmanagement implementiert, ausgerichtet auf die konkreten Bedürfnisse unserer Belegschaft.

Mittelfristig fokussieren wir im sozialen Bereich auf Gesundheit, eine Kultur der Vielfalt, Arbeitssicherheit, die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels und Kommunikation als wesentliche Themen. Als nächstes großes Projekt weiten wir bis März 2022 unsere interne Kommunikation mit einer Mitarbeiter-App auf die neuen Medien aus. Mehr Transparenz, ein kontinuierlicher Informationsfluss, mehr Vernetzung im Unternehmen durch abteilungsübergreifende Information und die Tatsache, dass dieser Kanal für alle gleich gut erreichbar sein wird, sind allesamt Ausdruck der Wertschätzung für die Menschen in unserem Unternehmen. Kurzfristig wollen wir so innerhalb von drei Monaten nach Einführung der App mindestens 60 Prozent der Belegschaft erreichen.

Unsere Werte, unser Miteinander

FAQ

Was versteht Thüringer Waldquell unter Nachhaltigkeit?

Wir verstehen weit mehr unter dem Begriff „Nachhaltigkeit“ als nur den Umweltschutz. Alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen gilt es zu beachten und so einzusetzen, dass Mensch, Umwelt und Unternehmen langfristig davon profitieren. Im Fokus stehen dabei die Bereiche „Soziales“ (Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft), „Ökologie“ (Schonung von Umwelt und Ressourcen) und auch die „Ökonomie“ (langfristige Investitionen in die Zukunft des Unternehmens und der Arbeitsplätze).

Welche Anforderungen muss Thüringer Waldquell für die Nachhaltigkeitszertifizierung erfüllen?

Die Nachhaltigkeitszertifizierung von Thüringer Waldquell erfolgt durch den TÜV Rheinland nach dem Standard des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU). Das ZNU ist ein renommiertes Forschungsinstitut der Universität Witten/Herdecke und begleitete das Unternehmen bereits im Vorfeld sowie unterstützt es mit seinem wissenschaftlich fundierten und praxiserprobten Managementstandard dabei, nachhaltige Unternehmensstrukturen zu etablieren und umzusetzen.

Der Weg zur Nachhaltigkeitszertifizierung ist ein langer und kontinuierlicher Prozess. Die Anforderungen für den ZNU-Standard „Nachhaltiger Wirtschaften“ entwickeln sich im Kreislauf von „Denken, Handeln, Messen und Kommunizieren“ stetig weiter. Darüber hinaus wird das nachhaltige unternehmerische Handeln in den Dimensionen „Umwelt, Wirtschaft und Soziales“ geprüft. Dazu gehören zum Beispiel diese Kriterien: Klima, Energie, Verpackung, Abfall in Kategorie „Umwelt“, Qualität, ehrliche Werbung, regionales Engagement und faire Bezahlung in der Kategorie „Wirtschaft“, Arbeitssicherheit, Gesundheit, Menschenrechte und Kultur der Vielfalt in der Kategorie „Soziales“. Ausführlichere Informationen zum ZNU-Standard finden Sie auf der Website www.mehrwert-nachhaltigkeit.de.

Wo kann ich mehr über das ZNU erfahren?

Die Nachhaltigkeitszertifizierung von Thüringer Waldquell erfolgt nach dem Standard des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU). Das ZNU ist ein renommiertes Forschungsinstitut der Universität Witten/Herdecke. Ausführliche Informationen finden Sie auf der ZNU-Website www.mehrwert-nachhaltigkeit.de..

Wo kann ich mehr über Climatepartner erfahren?

Ausführliche Informationen über die ClimatePartner GmbH, die Thüringer Waldquell auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen und begleiten, finden Sie auf der Website des Unternehmens www.climatepartner.com..

Warum will Thüringer Waldquell klimaneutral produzieren?

Für unser familiengeführtes Unternehmen hat der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Einsatz für eine intakte Umwelt Tradition – unser wichtigstes Gut ist schließlich ein reines Produkt der Natur. Nachhaltigkeit ist deshalb ein immanenter Teil unseres Selbstverständnisses. Wir machen uns stark für eine gesunde Natur und ihre kostbaren Ressourcen, auch für die kommenden Generationen. Ein klimaneutraler Standort (Fußabdruck) ist eine gewichtige Säule dieses Strebens.

Wie wird der standortspezifische CO₂-Fußabdruck berechnet?

Für die Erstellung einer CO₂-Bilanz gibt es verschiedene Modelle, je nachdem, ob man einen Standort oder das gesamte Unternehmen inklusive des kompletten Lebenszyklus seiner Produkte berechnet. Dabei werden 3 Bereiche (Scopes) betrachtet:

Die Berechnung der Emissionen eines Standorts bezieht alle Emissionsquellen (Treibstoffe, Heizöl, Gas…) ein, die direkt vor Ort im Unternehmen verbraucht werden (= Scope 1) sowie alle Emissionen aus der Erzeugung zugekaufter Energie (= Scope 2). Zu diesen Punkten kommen Aspekte aus Scope 3, wie das Abfallaufkommen oder die Emissionen, die durch Dienstfahrten der Mitarbeiter entstehen. Hier ist Thüringer Waldquell durch Vermeiden, Verringern und Kompensieren von Emissionen seit Oktober 2020 klimaneutral.

Geht es um das gesamte Unternehmen inklusiver aller Produkte erweitert sich der Berechnungsumfang auf alle Emissionsquellen, die vom Unternehmen selbst nicht beeinflusst bzw. kontrolliert werden können, wie Flüge, Hotelübernachtungen, Abfall, Wasser etc. (= Scope 3). Dies gemeinsam mit den betreffenden Partnern umzusetzen, ist für Thüringer Waldquell der nächste Schritt.

Die Berechnungen werden von ClimatePartner unabhängig durchgeführt. Die Klimaschutzexperten arbeiten bei der Erstellung des Corporate Carbon Footprint (CCF) nach internationalen Standards wie dem Greenhouse Gas Protocol.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.climatepartner.com.

Was ist ein Klimaschutzprojekt?

Klimaschutzprojekte leisten einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung der globalen Erwärmung, indem sie nachweislich Treibhausgase einsparen. Das kann etwa durch Waldschutz, Aufforstung oder den Ausbau erneuerbarer Energien erfolgen. Zusätzlich fördern Klimaschutzprojekte eine nachhaltige Entwicklung in den Projektländern, zum Beispiel indem sie die Versorgung mit sauberem Trinkwasser verbessern oder indem lokale Infrastrukturen ausgebaut werden, Arbeitsplätze entstehen oder die Biodiversität erhalten bleibt.
Ein weltweit anerkannter Maßstab, um solche positiven Effekte zu messen, sind die 17 Ziele der UN für Nachhaltige Entwicklung (SDGs, Sustainable Development Goals). Sie reichen von Armuts- und Hungerbekämpfung, Bildung oder Arbeitsplätzen bis hin zur Verbreitung sauberer und erschwinglicher Energie. Jedes Klimaschutzprojekt von ClimatePartner trägt zu mehreren dieser Ziele bei, wir weisen sie jeweils einzeln in der Projektbeschreibung aus. Manchmal ist der zusätzliche Effekt sogar so groß, dass es sich im Kern eigentlich um Entwicklungsprojekte mit Klimaschutzwirkung handelt – und nicht umgekehrt.